In der heutigen Zeit, in der viele von uns einen großen Teil des Tages sitzend verbringen, sei es im Büro, im Homeoffice oder in der Schule, gewinnt das Konzept für eine “bewegte Pause” zunehmend an Bedeutung. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff, und warum sollten wir ihm mehr Aufmerksamkeit schenken?
Bewegte Pause: Der Schlüssel zu mehr Energie und Konzentration

Was ist eine bewegte Pause?
Warum ist eine bewegte Pause wichtig?
Wie integriert man eine bewegte Pause in den Alltag?
Beispiele für bewegte Pausen

I like to Move it!
In dieser Übung geht es darum, sich einfach irgendwie zu bewegen und den Körper bewusst wahrzunehmen. Stelle dich dazu aufrecht aber entspannt an einem Ort hin, an dem du problemlos beide Arme in beide Richtungen ausstrecken kannst, ohne irgendwo dagegen zu stoßen. Fange nun an, deinen Körper locker zu bewegen, so, wie es sich für dich richtig anfühlt. Achte dabei auf dich selbst:
- Wie spannen und entspannen sich deine Muskeln?
- Wie bewegen sich deine Gelenke, wie weit können sie sich dehnen?
- Wie fließt dein Atem durch deinen Körper?
- Wie fühlen sich deine Arme und Beine an? Werden sie bei bestimmten Bewegungen leichter oder schwerer?
Du kannst diese Übung langsam oder dynamisch gestalten, mit oder ohne Musik. Wenn du möchtest, kannst du deine Bewegungen an deine Atmung anpassen, oder zwischen einzelnen Bewegungen für ein oder zwei Atemzüge innehalten.

Triathlon im Sitzen
Setze dich für diese bewegte Pause auf einen Stuhl und achte darauf, dass du zu allen Seiten etwas Platz hast. Dein Ziel ist es, einen Mini-Triathlon direkt im Büro zu absolvieren. Dabei kannst du selbst frei entscheiden, wie schnell du dich bewegst und wie lange die einzelnen Etappen andauern.
- Laufen: Hebe abwechselnd ein Bein an und stelle es wie auf dem Boden, wie eine laufende Bewegung.
- Schwimmen: Bewege deine Arme in der Luft, als würdest du Brustschwimmen oder Kraulen.
- Fahrradfahren: Hebe dazu beide Füße vom Boden und führe in der Luft eine Fahrrad-Bewegung durch.
Am Schluss setzt du dich nochmal kurz in eine entspannte Sitzhaltung und freust dich über deinen Sieg. Du hast soeben etwas Gutes und Einfaches für deine Gesundheit getan!

Eins, Zwei, Drei
Diese Übung erfordert eine:n Teampartner:in und etwas Konzentration.
Person A und B stehen sich gegenüber und beginnen, abwechselnd von eins bis drei zu zählen. A beginnt mit Eins, B sagt Zwei, A sagt Drei und B beginnt wieder mit Eins.
Habt ihr das ein paar Mal gemacht, darf sich eine Person eine Bewegung überlegen, welche statt der Eins ausgeführt wird. Die Zwei und Drei werden weiterhin laut gezählt, bei Eins die Übung gemacht. Dies wiederholt ihr nach ein paar Runden mit der Zwei, nach ein paar weiteren Runden auch mit der Drei.
Wollt ihr eine Herausforderung, so könnt ihr diese Übung auch in einer größeren Gruppe durchführen, dann wird immer Reihum gezählt.