Nach einem anstrengenden Training meldet sich nicht selten gleich am nächsten Tag der Muskelkater. Und so schnell kann der geplante Trainingsplan dann auch schon wieder ins Wasser fallen. Erfahre jetzt, was es mit dem Muskelkater auf sich hat und wie du mit vier kleinen Tipps Abhilfe schaffst.
Muskelkater


Was ist ein Muskelkater?
er Begriff “Muskelkater” ist weit verbreitet und betrifft viele von uns nach intensiven Trainingseinheiten oder ungewohnter körperlicher Aktivität. Der Muskelkater, medizinisch auch als verzögerter Muskelkater (DOMS – Delayed Onset Muscle Soreness) bekannt, tritt häufig ein bis zwei Tage nach der Belastung auf und kann sich in Form von Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit bemerkbar machen. Die genaue Ursache für Muskelkater war lange Zeit ein Rätsel.
Früher vermutete man, dass die Schmerzen durch eine Ansammlung von Milchsäure (Laktat) in den Muskeln verursacht werden, die während der körperlichen Belastung produziert wird. Heute weiß man jedoch, dass Muskelkater nicht auf eine solche Ansammlung von Milchsäure zurückzuführen ist. Stattdessen sind Mikroverletzungen in den Muskelfasern und Muskelfibrillen der Hauptauslöser. Diese kleinen Risse entstehen, wenn die Muskeln ungewöhnlich stark belastet werden, etwa bei intensiven Trainingseinheiten oder neuen Übungen. Der Körper reagiert auf diese Verletzungen, indem er eine Entzündungsreaktion auslöst, die Wasser in die Muskelfasern zieht und die typischen Symptome wie Schmerz und Schwellung verursacht.