Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für die körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit sowie für das eigene Wohlbefinden. Was man zu sich nimmt, hat direkten Einfluss auf Prozesse im Körper und kann so zur Entstehung von Krankheiten beitragen. Beispielsweise führt ein übermäßiger Verzehr von Transfettsäuren (wie in Pommes oder Chips) zu einem Anstieg des LDL-Cholesterins, welches sich in den Gefäßen ablagern und so das Risiko für einen Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Aber was heißt es nun, sich ausgewogen zu ernähren?
Es bedeutet, alle notwendigen Makro-, Mikro- und Mineralstoffe sowie Spurenelemente in ausreichendem Maße zu sich zu nehmen. Um das sicherzustellen, solltest du dich vielfältig ernähren und 2 Portionen Obst sowie 3 Portionen Gemüse am Tag essen. Bei Getreideprodukten empfiehlt sich die Vollkornvariante, bei Fetten sollte auf pflanzliche sowie (mehrfach) ungesättigte Öle zurückgegriffen werden. Der Fleischkonsum sollte 600g pro Woche nicht überschreiten. Eine zu hohe Menge an rotem Fleisch steht dringend im Verdacht, das Risiko für Darmkrebs zu erhöhen. Auch sollte sich der Zucker- und Salzkonsum in Grenzen halten, daher ist es ratsam, Leitungswasser sowie ungesüßten Tee statt Softdrinks zu konsumieren.