Aussehen und Attraktivität spielen eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft. Dabei geht es um mehr als nur äußere Schönheit, denn das Erscheinungsbild von Personen wird ständig unbewusst bewertet, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen kann.
Schönheitsideale & ihre Folgen

Kultur & Gesellschaft bestimmen, was als schön gilt
Kapitalisierung und Gesundheitsrisiken

Schönheitsarbeit ist vor allem Frauensache
In der öffentlichen Wahrnehmung werden vor allem weibliche Körper abgebildet und bewertet. Frauen sollen jung, attraktiv, faltenfrei, schlank und weiß sein. In der Werbung dienen Frauen häufig nur als dekoratives Element, das die Attraktivität eines beworbenen Produkts erhöhen soll. Gleichzeitig wird von Frauen erwartet, mehr Zeit und Geld in ihr Aussehen zu investieren, was an der endlosen Palette von Beautyprodukten für verschiedenste Körperregionen erkennbar ist.
Diese Produkte sind oft teurer als die für Männer, selbst wenn sie nahezu identisch sind – dieses Phänomen wird als „Pink Tax“ bezeichnet. Frauen, die sich dem Schönheitswahn und der unfairen Preispolitik entziehen wollen, müssen jedoch oft mit negativen Konsequenzen rechnen, denn in einer Gesellschaft, die Aussehen so stark bewertet, ist es schwierig, sich diesem Druck vollständig zu entziehen.
Historisch betrachtet gab es jedoch auch Schönheitsikonen wie Marilyn Monroe, die mit ihrer kurvigen Figur und ihrem natürlichen Charme ein anderes Bild von Weiblichkeit und Schönheit verkörperte. Marilyn Monroe steht als Symbol für eine Ära, in der Weiblichkeit und Kurven als attraktiv galten, während das heutige Ideal oft ein athletischer und schlanker Körper ist.