Ohne Wasser wäre für Mensch, Tier und Pflanze kein Leben möglich. Die Ozeane machen mit ihrem Salzwasser rund 97,5% des gesamten Bestandes aus. Somit bleiben ca. 2,5% Süßwasser, welches fast gänzlich als Grundwasser sowie in Gletschern und Eisschilden vorkommt. Auf der Erde herrscht ein natürlicher Wasserkreislauf. Dieser wird durch anthropogene Eingriffe wie z.B. Flächenversiegelung oder Verschmutzung von Wasserreservoirs negativ beeinflusst, sodass die für den Menschen nutzbare Wassermenge abnimmt. Deutschland befindet sich diesbezüglich in einer mehr als privilegierten Situation, wobei Wasser oft als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Doch über 2 Milliarden Menschen haben keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser, was mit verheerenden Umständen wie der Verbreitung von Krankheiten, Mangelernährung oder einer erhöhten Kindersterblichkeit assoziiert ist.
Die Hauptursachen für Wasserknappheit sind der Klimawandel, die Überbevölkerung, das Wirtschaftswachstum sowie unser Konsumverhalten. Die Folgen erschüttern vor allem Entwicklungsländer, jedoch ist auch der Rest der Welt zunehmend von Dürreperioden, trockenen Böden und Ernteausfällen betroffen. Aber auch in Deutschland sinken z.B. die Pegel der Flüsse und Seen zunehmend, wodurch wichtige Handelsrouten unbefahrbar werden. Es ist also höchste Zeit, etwas gegen die bedenkliche Entwicklung zu unternehmen. Welche Güter und Vorgänge im Alltag bergen das größte Sparpotenzial?