Warum gesunde Ernährung im Arbeitsalltag entscheidend ist
Entdecke, wie eine ausgewogene Ernährung nicht nur Deinen Körper fit hält, sondern auch Deine mentale Gesundheit. Hol Dir Tipps, wie Du Dich am Arbeitsplatz besser ernähren kannst!

Geburtstage, Telefonnummer, Radfahren – alles was wir wissen oder können, haben wir einmal gelernt und in unserem Gedächtnis abgespeichert. Das Erlernte können wir bei Bedarf einfach abrufen oder es kommt auch mal vor, dass wir Dinge vergessen, die wir doch eben noch im Kopf hatten. Wie genau solche Lernprozesse ablaufen und wie unser Gedächtnis funktioniert, erfährst du hier.
Der Lernprozess
Lernen ist der Prozess, durch den Individuen neues Wissen oder Fähigkeiten erwerben. Dies kann durch direkte Erfahrung, Beobachtung oder formale Bildung geschehen. Das Gehirn spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es Informationen durch die Sinnesorgane aufnimmt, sie verarbeitet und in verschiedenen Regionen speichert.
Ein Schlüsselkonzept des Lernens ist die Neuroplastizität. Dies bezieht sich auf die beeindruckende Fähigkeit des Gehirns, sich im Laufe der Zeit zu verändern. Durch das Knüpfen neuer Verbindungen zwischen Neuronen oder das Stärken bestehender Verbindungen kann das Gehirn seine Struktur und Funktion anpassen. So können Hirnregionen wachsen, wenn sie regelmäßig trainiert und herausgefordert werden – wie ein Muskel.
Das menschliche Gehirn besteht aus geschätzt 100 Milliarden Nervenzellen, die zusammen mit ihren Verbindungen ein riesiges Netzwerk bilden und so als Speichermedium fungieren. Rufen wir eine Erinnerung ab, wird ein bestimmtes Muster an Nervenzellen aktiviert. So manche Information bleibt ein Leben lang erhalten. Je öfter dieses Muster an Neuronen aktiviert wird, desto mehr wird es gefestigt, da zum einen mehr Neuronen beteiligt sind und die Verbindung zwischen diesen gestärkt wird.
Besonders gut merken wir uns Dinge, wenn sie mit starken Emotionen verknüpft sind, wie beispielsweise der erste Kuss oder ein Schreckmoment, in dem wir große Angst hatten. Was aber passiert, wenn Erinnerungen verblassen und das Gedächtnis nachlässt? Wie oben beschrieben, kann man das Gedächtnis mit einem Muskel vergleichen, der sich trainieren lässt. Allerdings wird seine Leistung auch schwächer, wenn er nicht mehr gefordert wird: “Use it or lose it” ist dabei das Motto. Wenn das Gedächtnis und dort gespeichertes Wissen nicht genutzt wird, geht es verloren.
Unser Gedächtnis kann in verschiedene Typen unterteilt werden. Die drei Hauptgedächtnisarten sind die folgenden:
Das sensorische Gedächtnis, auch Ultrakurzzeitgedächtnis oder Immediatgedächtnis genannt, nimmt Sinneseindrücke kurzfristig für wenige Millisekunden bis zwei Sekunden auf. Es filtert wichtige Wahrnehmungen und leitet sie an das Kurzzeitgedächtnis weiter, während unwichtige Informationen schnell überschrieben werden. Es beinhaltet Sinneswahrnehmungen wie Hören und Sehen.
Das Arbeitsgedächtnis, auch Kurzzeitgedächtnis genannt, ermöglicht das bewusste Verarbeiten von Informationen für einige Minuten. Es hilft z.B. beim Merken von Handynummern oder Gedichtzeilen. Für langfristiges Behalten müssen Informationen ins Langzeitgedächtnis übertragen werden, da das Arbeitsgedächtnis begrenzten Speicherplatz hat.
Das Langzeitgedächtnis speichert wichtige Informationen dauerhaft, wie Muttersprache, erlernte Fähigkeiten und Faktenwissen. Um diese Informationen zu festigen, sind Üben und Wiederholen essentiell. Das Verknüpfen von Inhalten mit Emotionen oder anderem Wissen sowie Schlaf, insbesondere der REM-Schlaf, können die Gedächtnisbildung unterstützen.
Das Gedächtnis wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, sowohl internen als auch externen. Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die das Gedächtnis beeinflussen:
Es gibt viele andere Faktoren, die das Gedächtnis beeinflussen können, aber dies sind einige der häufigsten und am meisten untersuchten. Es ist wichtig zu beachten, dass das Gedächtnis komplex ist und von einer Kombination aus genetischen, biologischen, psychologischen und umweltbedingten Faktoren beeinflusst wird.
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In der bunten Welt der menschlichen Interaktionen ist unser Gehirn ständig damit beschäftigt, Informationen zu verarbeiten, zu analysieren und zu kategorisieren. Dabei greift es oft auf eine Methode zurück, die sowohl effizient als auch problematisch ist: Das Denken in Schubladen, auch bekannt als Stereotypisierung. Doch warum neigt unser Denkorgan dazu, Menschen und Dinge in vordefinierte Kategorien einzusortieren, und welche Auswirkungen hat dies auf unser Zusammenleben?
Dein Hirn ist den ganzen Tag für dich aktiv. Ob du die Einkaufsliste im Kopf hast, etwas ausrechnen oder einen Text verfassen musst – wir müssen nahezu rund um die Uhr leistungsfähig sein. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Nährstoffe für dein Hirn zu dir zu nehmen. Welche Lebensmittel sich dafür eignen, lernst du hier.