Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen und es gibt ihn in unzähligen Formen: Traubenzucker, Milchzucker, Fruchtzucker, und so weiter. Zucker ist ein Überbegriff für alle Zuckerarten. Er kann Lebensmitteln zugesetzt oder natürlich in diesen enthalten sein. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt jährlich bei 34 Kilogramm. Das ist eine ganze Menge, allerdings sollte Zucker nur in Maßen verzehrt werden. Wenn wir Zucker essen, erhöht sich unser Blutzuckerspiegel, wodurch im Körper Insulin für dessen Aufnahme in die Zellen ausgeschüttet wird. Greifen wir dabei permanent zu etwas Süßem, reagieren die Zellen nicht mehr so sensibel auf das Hormon oder werden gar resistent – so entsteht Diabetes mellitus Typ 2. Ebenfalls kann eine Folge von zu viel Zucker Adipositas sein, da überschüssiger Zucker einfach als Fett im Körper eingelagert wird. Und dass zu viel Zucker zu Karies führt, lernt man schon als Kind.
Wer sich also gesund ernähren will, sollte Zucker nur in Maßen genießen. Genauer heißt das, maximal 50 Gramm am Tag für Erwachsene, wobei die Hälfte davon noch idealer wäre. Ganz einfach ist das nicht, denn es gibt viele Begriffe, hinter welchen sich zugesetzter Zucker versteckt, hier ein Auszug: Glucose, Fructose, Saccharose, Isoglucose, Maltose oder Fructose-Glucose-Sirup.
Den Zucker einfach durch Honig oder Agavendicksaft zu ersetzen hilft dabei nicht wirklich weiter, denn diese enthalten viel Fruchtzucker, viele Kalorien und nur Spuren von Vitaminen oder Mineralstoffen. Kokosblütenzucker oder Birkenzucker könnten laut Studien gesundheitliche Vorteile zum üblichen Haushaltszucker haben. Am besten ist es jedoch, Süßes generell in geringen Mengen zu essen und es dann aber auch wirklich zu genießen.