Hast du dich schon einmal gefragt, wie dein Unternehmen sicherstellen kann, dass eure Mitarbeitenden leistungsfähig, motiviert und gesund bis zur Rente bleiben? Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist das eine enorme Herausforderung. Doch genau das müssen Unternehmen und die öffentliche Verwaltung angehen, um ihre Beschäftigten bis zum Renteneintrittsalter von 67 Jahren gesund und leistungsfähig zu halten.
Gesunde Mitarbeiter bis zur Rente

Warum müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter bis zum Renteneintritt fit halten?
Veränderung der Altersstruktur in Deutschland

Was bedeutet alt?
Die Alterung verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich und wird von genetischen Faktoren, dem Lebensstil und den Arbeitsbedingungen beeinflusst. Das kalendarische Alter allein sagt wenig über die tatsächliche Leistungsfähigkeit aus, da die Unterschiede im Alter zunehmen. Arbeitsbedingungen sind entscheidend für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Es gibt keine festen Kriterien, ab wann jemand als “alt” gilt, da dies vom Kontext und der Tätigkeit abhängt. In der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gilt oft die Grenze ab 45 bis 55 Jahren als “älter”. Alterswirkungen werden meist am kalendarischen Alter gemessen, aber es gibt auch andere Ansätze wie relatives, subjektives, soziales und organisatorisches Alter

Demografiefeste Arbeitsgestaltung
Alterns- und altersgerechte Arbeitsgestaltung

Präventiver Gesundheitsschutz und BGM-Maßnahmen
Was tust du, um die Gesundheit deiner Mitarbeiter zu schützen? Um Fehlzeiten vorzubeugen und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, rücken präventiver Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung in den Fokus. Vielleicht kennst du es auch: Für jüngere Generationen dienen BGM-Maßnahmen oft zur Vermeidung von Rückenschmerzen und zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Aber für ältere Beschäftigte ist es noch wichtiger, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit bis zur Rente zu erhalten.