5 Bestandteile körperlicher Fitness

Bist du fit? Der Fitnesstrend hält sich schon viele Jahre und scheint immer mehr Anhänger*innen für sich zu gewinnen. Aber heißt fit sein, nur sportlich zu sein? Welche Facetten hat Fitness? Erfahre in diesem Beitrag mehr über die verschiedenen Determinanten körperlicher Fitness.

Was meint der Begriff “Fitness”

Fit zu sein ist in und in der Regel assoziiert mit einem sportlichen Auftreten. Was genau steckt aber dahinter? Der Begriff “Fitness” meint generell das Vermögen, im Alltag leistungsfähig und belastbar zu sein und wird anhand verschiedener körperlicher & geistiger Fähigkeiten gemessen. Im sportlichen Kontext wird als Fitness der aktuelle Zustand der körperlichen Leistungsfähigkeit beschrieben. Hierbei werden folgende motorische Grundlagen unterschieden: Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Schnelligkeit. In den folgenden Abschnitten erfährst du mehr zu diesen 5 Determinanten und wie du sie trainieren kannst.

Kraft

Unter Kraft versteht man die Fähigkeit des muskulären System, durch Kontraktion der Skelettmuskulatur Widerstände zu überwinden oder ihnen entgegenzuwirken. Muskeln arbeiten konzentrisch (Muskel verkürzt sich: Langhantel nach oben drücken), isometrisch (Muskellänge bleibt erhalten: Langhantel auf gleicher Höhe halten) oder exzentrisch (Muskel verlängert sich: Langhantel wieder absenken). Des Weiteren kann man zwischen Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft und Maximalkraft. So wird beim Gewichtheben beispielsweise viel Maximalkraft benötigt, während es beim Weitsprung mehr auf die Schnellkraft ankommt.

Ausdauer

Ausdauer ist die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei sportlicher Belastung bzw. die Regenerationsfähigkeit nach dieser. Oftmals wird sie auch als Durchhaltevermögen beschrieben. Die Ausdauer kann man hinsichtlich aerober und anaerober Arbeit unterscheiden. Steht dem Organismus während des Trainings genug Sauerstoff zur Verfügung, spricht man von aerober Energiebereitstellung. Müssen die Zellen ohne ausreichend Sauerstoff arbeiten, handelt es sich um anaerobes Training. Vor allem zur Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen hat sich Ausdauertraining als förderlicher Faktor erwiesen.

Schnelligkeit

Damit ist die Fähigkeit gemeint, Bewegungen mit maximaler Geschwindigkeit auszuführen. Auch diese Determinante kann man wiederum genauer differenzieren. Die zyklische Schnelligkeit beschreibt die maximale Geschwindigkeit bei einer sich wiederholenden Bewegungsabfolge, wie bspw. dem Laufen oder Schwimmen. Azyklische Schnelligkeit meint, mit welcher Geschwindigkeit man eine einzelne Bewegung wie einen Wurf oder einen Sprung ausführt.

Beweglichkeit

Beweglichkeit, auch Flexibilität genannt, ist die Fähigkeit, verschiedene Stellungen und Körperhaltungen mit einer möglichst großen Bewegungsamplitude einzunehmen. Das ist der Fall, wenn Muskeln, Bänder und Sehnen bestmöglich zusammenarbeiten und so den gesamten Bewegungsspielraum ausnutzen können. Die Flexibilität zu trainieren ist nicht nur für Sportler*innen wichtig, denn so bleiben deine motorischen Eigenschaften möglichst lang erhalten, du vermeidest Fehlhaltungen wie auch Dysbalancen und kannst damit verkürzten Muskeln entgegenwirken. Beispielsweise ist bei einigen Menschen der Hüftbeuger aufgrund des vielen Sitzens verkürzt, was sich sogar auf den Oberkörper sowie die Wirbelsäule auswirken kann und so zur Entstehung von Rückenschmerzen beiträgt.

Koordination

Koordination ist die Fähigkeit, Bewegungen zielgerichtet zu steuern und präzise sowie harmonisch durchzuführen. Dazu zählen unter anderem Gleichgewicht, Reaktionsgeschwindigkeit und Rhythmus. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel der motorischen Nerven und der Skelettmuskulatur. Eine gute Koordination dient beispielsweise der Sturzprophylaxe.

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