Luxemburger Deklaration

Die Luxemburger Deklaration ist eine wegweisende Erklärung, die im Jahr 1997 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet wurde. Sie trägt den Titel "Gesundheitsförderung in Europa: neue Herausforderungen – neue Chancen" und wurde während der ersten Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Luxemburg formuliert. Die Luxemburger Deklaration stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der Gesundheitsförderung dar und legt die Grundprinzipien, Ziele und Strategien für die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden in Europa fest. Sie bekräftigt die Bedeutung einer umfassenden und partizipativen Gesundheitsförderung, die alle Bevölkerungsgruppen einschließt und sich auf die Stärkung gesundheitsförderlicher Lebenswelten und Lebensbedingungen konzentriert.

Zu den zentralen Prinzipien der Luxemburger Deklaration gehören die Förderung von Gesundheit als Querschnittsaufgabe, die Berücksichtigung von sozialen Determinanten der Gesundheit, die Stärkung individueller Handlungsfähigkeiten, die Schaffung gesundheitsförderlicher Umgebungen, die Förderung von Gesundheitsgerechtigkeit und die Partizipation aller Bevölkerungsgruppen.

  • Deklaration, L. (1997). Die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union. Europäisches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung, 27, 2

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