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Die 8 Säulen der Freude

Inhalt

Treffen sich ein Buddha und ein Christ. Zusammen haben der Dalai Lama und Erzbischof Desmond Tutu in einem Buch namens “Die 8 Säulen der Freude” ihre Lebensweisheiten und Erkenntnisse für ein erfülltes und freudvolles Leben festgehalten. Hier erfährst du, welche 8 Säulen das sind und was sie bedeuten.

Perspektive

Als Menschen neigen wir dazu, negativen Geschehnissen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als positiven. Im Umgang mit Schwierigkeiten verengt sich unser Blick und wir verpassen dadurch eine alternative Sicht auf die Dinge. Eine perspektivistische Kurzsichtigkeit dazu, dass wir den Blick für das große Ganze verlieren. In den meisten Momenten steckt aber auch eine positive Seite und mit etwas Abstand sehen die Dinge meist nicht mehr so dramatisch aus. Wir sollten lernen, die Geschehnisse in einem größeren Rahmen zu betrachten, anstatt uns in einzelne Momente hineinzusteigern.

Demut

Der englische Begriff für Demut lautet “humility”, was sich vom Wort “Humus” ableitet und damit meint, geerdet und am Boden geblieben zu sein. Was auch immer man im Leben geschafft und geleistet hat, war nie ohne fremde Hilfe möglich. Auf dem Lebensweg begegnet man verschiedenen Menschen wie den Eltern, Freund*innen, Kolleg*innen oder Mentor*innen, die einem zu dem gemacht haben, was man ist. Ein gewisses Maß an Demut hilft, das nicht zu vergessen und Menschen sowie ihre Unterstützung wertzuschätzen.

Humor

Man muss das Leben nicht immer ernst nehmen. Humor verhilft uns selbst in den düstersten Zeiten zu einem Lächeln, nimmt die Spannung heraus und macht schwierige Situationen erträglicher. Ob andere oder einen selbst betreffend, jeder Moment birgt das Potenzial für eine humoristische Perspektive. Und Humor ist die beste Reaktion auf einen bedeutenden Teil des Menschseins: Fehler & Schwächen. Wer über die eigenen Unzulänglichkeiten lachen kann, geht wesentlich unbeschwerter durch’s Leben.

Akzeptanz

Herausforderungen wie auch Niederlagen gehören zu jedem Dasein dazu. Wer darauf stets mit innerlicher Ablehnung, Wut oder Ärger reagiert, der verliert seine Kraft am Unvermeidbaren. Demut und Humor sind eine gute Grundlage, um auch die schwierigen Seiten des Lebens zu akzeptieren und hinzunehmen. Diese Akzeptanz des Unveränderlichen und loslassen können, löst die innere Anspannung und gibt uns so die Möglichkeit, resilient durch die Welt zu gehen.

Vergebung

Kein Mensch ist unfehlbar – auch nicht man selbst. Diese Einsicht hilft anderen zu vergeben. Dabei geht es nicht darum, seinem Gegenüber alles durchgehen zu lassen. Vergebung bedeutet vor allem Erleichterung für die eigene Person und schützt uns davor, in Groll und Hass zu versinken. Taten sind nicht zu identifizieren mit ihren Tätern, denn sonst entmenschlicht man letztere. Eine offene Fehlerkultur ist die Grundlage für Weiterentwicklung und Erkenntnisse aus fehlerhaftem Verhalten.

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eng verknüpft mit einem Perspektivwechsel, da man den Fokus auf die Habenseite, sprich das halbvolle anstatt auf das halbleere Glas richtet. Dabei geht es nicht um die großen Errungenschaften, sondern um die kleinen Freuden und Selbstverständlichkeiten des Alltags. Wer in noch so kleinen Momente einen Anlass zur Freude findet, dem werden viele glückbringende Eindrücke und Gefühle zu einem höheren Wohlbefinden verhelfen.

Mitgefühl

Echtes Mitgefühl unterscheidet sich maßgeblich von Mitleid. Mitgefühl im Sinne von Empathie bedeutet, das Leid des anderen nachvollziehen zu können und ihm folglich beizustehen, da man seine Gefühle versteht. Allerdings sollte das Leid des anderen nicht zum eigenen werden, da man sonst nicht mehr in der Lage ist, anderen mit voller Stärke beizustehen. Eine aufrichtige Anteilnahme hilft meist schon, damit sich Menschen nicht alleine mit ihren Problemen konfrontiert fühlen.

Großzügigkeit

Wer sich als Teil des großen Ganzen und mit seinen Mitmenschen verbunden fühlt, stellt fest, dass Egoismus keinen Sinn ergibt. Eine von innen kommende Großzügigkeit bereichert nicht nur das Leben der anderen, sondern vor allem das eigene. Was man in die Welt ausstrahlt, bekommt man auch zurück und erfährt so noch mehr Freude. Ein Mit- und Füreinander ist viel erfüllender, als sich als Einzelkämpfer*in durchzuschlagen.

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