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Epigenetische Ernährung: Den Einfluss der Ernährung auf unsere Gene verstehen

Inhalt

Bist du neugierig darauf, wie deine Essgewohnheiten nicht nur deinen Körper, sondern auch deine Gene verändern können? Welche Vorteile epigenetische Ernährung hat, und wie du diese umsetzen kannst, erfährst du hier.

"Epi" Bedeutung: Was bedeutet "epi" im Zusammenhang mit Ernährung?

Unsere DNA besteht aus bis zu 25.000 Genen. Diese sind sozusagen der Bauplan für unseren Körper. Sie bestimmen zum Beispiel, welche Augenfarbe wir haben, ob wir anfällig für Diabetes sind, oder wie wir auf bestimmte Umweltfaktoren reagieren. Doch auch wenn eine Person ein genetisch erhöhtes Risiko für Diabetes hat, bedeutet das nicht automatisch, dass sie daran erkranken wird, denn nicht alle Gene sind aktiv. Die Epigenetik untersucht, wie unsere Gene im Laufe unseres Lebens an- und ausgeschaltet werden und was diesen Prozess beeinflussen kann.

Diese Veränderungen können durch Umweltfaktoren wie Ernährung, Lebensstil, Stress und Umweltfaktoren beeinflusst werden. Durch eine gezielte Ernährung können wir positiv auf diese epigenetischen Schalter einwirken und damit die Aktivität unserer Gene verändern.

Die Vorteile der epigenetischen Ernährung – Mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Epi-Food ist nicht nur ein leerer Trend. Mit einer epigenetisch optimierten Ernährung sehen Forscher die Chance, die eigene Gesundheit zu unterstützen und unser Wohlbefinden zu steigern. Körpereigene Zellen können resistenter werden und bestimmten Krankheiten besser widerstehen. Außerdem beeinflusst Epi-Food zahllose Bakterien, Viren und Pilze in unserem Körper, vor allem in unserem Darm,  welche sich wiederum auch auf unsere Gesundheit auswirken. Was auch von großer Bedeutung ist: Wie du dich heute ernährst und lebst, das wirkt sich noch auf deine Kinder und Enkelkinder aus.

So gelingt der Einstieg in die epigenetische Ernährung – Tipps und Tricks

Das Prinzip der epigenetischen Ernährung ist noch recht neu, daher gibt es noch keine vollumfängliche Liste von Lebensmitteln, welche man bevorzugen oder reduzieren sollte. Allgemein lässt sich sagen, dass Industriezucker, Weizenmehl und Kuhmilch vermieden und Nüsse und Gemüse bevorzugt werden sollten. Dabei gilt das Prinzip: Möglichst frisch, bunt und saisonal. 

Forscher fanden ebenfalls heraus, dass Pflanzenstoffe eine große Wirkung auf die Epigenetik haben. Je dunkler und intensiver die Farbe, desto besser. Tiefrote Trauben statt hellgrüne, dunkelgrüner Spinat oder Rucola statt Eisbergsalat. Lieber leuchtende Beeren statt Bananen.

Fazit

Deine Ernährung kann einen Einfluss auf deine Gesundheit haben. Wenn du dich nach epigenetischen Prinzipien ernährst, kannst du Krankheiten vorbeugen und dich besser fühlen. Dabei solltest du jedoch nicht die restlichen Aspekte deines Lebens außer Acht lassen, denn deine Gesundheit wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst, unter anderem Schlaf, Bewegung oder Stress. Wenn du mehr zu diesen Bereichen erfahren möchtest, dann kannst du hier im Blog weiterlesen:

Beitrag: Gesunder Schlaf

Beitrag: Stress vermeiden und Kraftquellen nutzen

Beitrag: Bewegungsempfehlungen der WHO

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