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Mehr Ergonomie am Arbeitsplatz

Inhalt

Viele Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Arbeit. Umso wichtiger ist es, auch am Arbeitsplatz auf seine Gesundheit zu achten. Hier haben wir 6 Tipps, wie du deinen Arbeitsplatz ergonomischer und damit gesünder gestalten kannst.

Was bedeutet Ergonomie?

Die Ergonomie ist ein Bereich, der in der Arbeitswissenschaft angesiedelt ist und bedeutet übersetzt so viel wie “die Gesetzmäßigkeiten menschlicher Arbeit”. Die Definition klingt erstmal etwas seltsam, klarer wird es allerdings, wenn man die Ziele betrachtet. Die Ergonomie soll für einen gesundheitsförderlichen Arbeitsplatz sowie ein optimales Arbeitsumfeld sorgen, um das mentale und körperliche Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu stärken. Neben der allgemein bekannten Büroausstattung zählen auch Faktoren wie Licht- und Lärmverhältnisse, Organisation, technische Geräte und noch mehr dazu. Dementsprechend gibt es viele Ansätze, um die Ergonomie am Arbeitsplatz und damit die Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern.

Bildschirm

Der Bildschirm sollte auf Augenhöhe sein, um Fehlstellungen des Nackens zu vermeiden. Dazu eignen sich höhenverstellbare Monitore oder Aufsätze, welche die Stellung des Bildschirms erhöhen. Außerdem sollte ca. eine Armlänge Abstand  zwischen Kopf und Monitor herrschen und dieser mindestens 22” groß sein.

Maus & Tastatur

Eine ergonomisch geformte Maus sowie Tastatur können durch ihre spezielle Form helfen, Schmerzen im Handgelenk sowie das Karpaltunnel-Syndrom zu lindern oder zu vermeiden, da diese Fehlstellungen und den Druck auf das Handgelenk reduzieren.

Steh-Sitz-Schreibtisch

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Tag über mehrmals in eine stehende Arbeitsposition wechseln. Das entlastet die Wirbelsäule und den Rücken und kann so Verspannungen sowie Schmerzen vorbeugen.

Regelmäßige Pausen

Pausen geben uns die Möglichkeit, kurz zu entspannen und uns wieder mit neuer Energie unseren Aufgaben zu widmen. Neben einer etwas längeren Mittagspause helfen vor allem die kleinen Verschnaufpausen zwischendurch, den Stress zu senken, die Augen zu entspannen und Muskelverspannungen vorzubeugen. Fünf Minuten pro Stunde sind hierbei schon förderlich. In dieser Zeit sollte man als Kontrast zur Bildschirmarbeit in die Ferne gucken. Optimal sind dazu kleine Bewegungseinheiten, sogenannte Movement Snacks, wie etwa ein paar Kniebeugen oder leichte Dehnübungen, um den negativen Auswirkungen des Sitzens entgegenzuwirken.

Pflanzen im Büro

Pflanzen verbessern die Arbeitsatmosphäre und manche von ihnen sogar das Raumklima. Darüber hinaus sorgen Pflanzen für ein angenehmes Arbeitsumfeld, denn die Farbe Grün wirkt auf uns entspannend. So einfach kann man sich mehr Gelassenheit ins Büro holen.

Bürostuhl & Sitzposition

Ein ergonomischer Bürostuhl ist wichtig, vor allem wenn man mehrere Stunden pro Tag sitzt. Die einzelnen Teile des Stuhls, wie beispielsweise Rücken- und Armlehnen, sollten individuell anpassbar sein. Außerdem ist es ratsam, die Beine und Arme jeweils in einem 90°-Winkel abknicken, sodass die Beine parallel zur Sitzfläche sind.

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