4 Teamsportarten im Portrait

Gemeinsam mit anderen Menschen Sport zu treiben und dieselben Ziele zu verfolgen macht nicht nur Spaß, sondern motiviert auch enorm. Über den Globus verteilt gibt es zahlreiche Teamsportarten, denn überall ist der Sport in der Gruppe beliebt. Hier stellen wir dir 4 populäre Sportarten vor, bei denen es auf die vereinten Kräfte des Teams ankommt.

Basketball

Basketball wurde 1891 in Kanada erfunden und wurde nach einer raschen weltweiten Verbreitung 1936 für Männer, 1976 für Frauen zur olympischen Disziplin ernannt. Auf dem Feld spielen 2 Mannschaften mit je 5 Spieler*innen, welche mittels dribbeln, passen und werfen versuchen, den Ball im 3,05m hohen Korb zu versenken. Dabei ist das Match in 4 Viertel zu je 10 Minuten, in der NBA (National Basketball Association in Nordamerika) in 12 Minuten, eingeteilt. Das Team mit den meisten Punkten durch Korbwürfe gewinnt am Ende das Spiel. Auch in Deutschland ist Basketball mittlerweile weit verbreitet und es gibt einige Vereine, in welchen man sich dem Sport anschließen kann.

Eishockey

Eishockey ist vor allem in Nordamerika und Kanada populär. Dieser schnelle Sport entstand über viele Jahre durch verschiedenste Einflüsse und Vorläufersportarten, wobei das erste datierte Spiel 1875 in Montreal stattfand. Ziel ist es, den Puck (eine flache Hartgummischeibe) mit Hockeyschlägern in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. Dabei stehen 5 Spieler*innen auf dem eisigen Feld und eine Person im Tor. Eishockey ist ein Kontaktsport, bei dem es recht schnell zugeht. Auf der 60×30 m großen Eisfläche werden insgesamt dreimal je 20 Minuten gespielt. Besonders wichtig ist beim Eishockey vor allem eines: Die richtige Ausrüstung. Neben Schulter-, Brust-, Schienbein- und Knieschützern ist ein Helm mit Plexi- oder Gittervisier nicht zu vergessen, um sich vor Verletzungen zu schützen.

Rudern

Rudern ist ein Kraft-Ausdauersport, bei dem sich auf einem schmalen langen Boot über das Wasser hinweg bewegt wird. Rudern wurde bereits in der Antike ausgeübt und im 18. Jahrhundert in Großbritannien etabliert, wobei es hauptsächlich in Lehrstätten wie Universitäten ausgeübt wurde. Beim Rudern lassen sich zwei Ausführungen unterscheiden. Zum einen das Skullen, bei dem in jeder Hand ein Skull (Ruder) gehalten wird. Beim Riemenrudern hingegen liegt ein Riemen (Ruder) in beiden Händen der Sportler*innen. Seit 1990 ist Rudern olympisch und es befinden sich zwischen einer und neun Personen im Boot, wobei es um das schnellstmögliche Zurücklegen einer Strecke geht.

Volleyball

Ursprünglich kommt Volleyball aus den Vereinigten Staaten, wo es Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Spiele gab. Seit 1964 ist Volleyball auch bei den Olympischen Spielen vertreten und erfreut sich weltweiter Beliebtheit. Auf dem 18×9 m großen Spielfeld stehen 6 Spieler*innen pro Mannschaft auf jeweils einer Hälfte, welche durch ein Netz von der gegenüberliegendes getrennt ist. Ist der Ball nach dem Aufschlag im Spiel, darf es maximal 3 Ballkontakte in einem Team geben, bevor der Ball wieder auf das gegnerische Spielfeld geschlagen wird. Berührt dieser dabei den Boden, gibt es einen Punkt. Außerdem gibt es verschiedene Fehler, wie beispielsweise eine doppelte Ballberührung durch dieselbe Person, wodurch die Gegner*innen einen Punkt bekommen. Gespielt werden maximal 5 Sätze. Erreicht eine Mannschaft 25 Punkte, hat sie einen Satz gewonnen. Es gibt also kein Zeitlimit.

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