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Kraftsportarten

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Der Klassiker im Muskeltraining ist wohl das Gewichtstemmen im Fitnessstudio. Daneben sind in den letzten Jahren weitere Richtungen aufgekommen, wie etwa Crossfit oder Calisthenics, und so gibt es mittlerweile einige Kraftsportarten, um die Muskeln zu stärken. Hier stellen wir dir 3 Kraftsportarten vor, mit denen du richtig fit wirst.

CrossFit für ein vielfältiges & hartes Workout

CrossFit ist ein relativ neuer Trend in der Fitnessszene, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Begründet wurde die Sportart vom gleichnamigen amerikanischen Unternehmen. Beim CrossFit werden verschiedene Aspekte anderer Sport- oder Trainingsarten miteinander zu einem vielseitigen Workout kombiniert. Die verschiedenen Übungen wie Gewichtheben, Eigengewichtsübungen, Sprinten und turnerische Elemente fördern dabei nicht nur die Muskelkraft, sondern auch die Beweglichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit oder Koordination. Diese Art des Kraftsports ist verhältnismäßig anspruchsvoll und daher nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Der Fokus liegt vor allem auf funktionellen Bewegungen. Ansprechend ist für viele Menschen auch der Gemeinschaftsaspekt, da das Training in extra auf CrossFit ausgelegten Studios oder Hallen angeboten wird und Gleichgesinnte gerne in Gruppen die anspruchsvollen Workouts absolvieren.

Calisthenics: Eigengewichtsübungen auch im Freien

Calisthenics ist eine Form des Eigengewichtstrainings, bei dem an Geräten wie beispielsweise einer Klimmzugstange trainiert wird. Der Sport orientiert sich an einem progressiven Prinzip, sodass sich jede Übung in einer leichten und einer etwas schwereren Variante ausführen lässt. Klassische Elemente sind Kniebeugen, Liegestütze und Jumping Jacks. Es wird also nicht viel mehr benötigt, als der eigene Körper und die passende Sportkleidung. Die Palette an Übungen wird durch Geräte wie beispielsweise Klimmzugstangen erweitert. Dafür gibt es extra angelegte Clisthenics-Parks, welche unter freiem Himmel zu finden sind und damit eine attraktive Möglichkeit für ein Training an der frischen Luft bieten. Mit den Übungen, sowohl mit als auch ohne Geräte, lassen sich Kraft und Koordination hervorragend trainieren.

Der Klassiker: Gewichtheben

Bei diesem olympischen Klassiker holen sich nur echte Kraftprotze eine Medaille. Beim Gewichtheben geht es darum, eine Langhantel mit den Armen über den Kopf zu stemmen. Diese wird dabei durch Reißen oder Stoßen nach oben gewuchtet, sodass vor allem auf die Explosivkraft der Muskeln ankommt. Außerdem muss der gesamte Körper unter Spannung stehen, um der enormen Belastung Stand zu halten und Stabilität zu wahren. Dabei hilft auch ein Gewichthebergürtel, der den Bauchbereich komprimiert. Im Wettkampf gibt es verschiedene Gewichtsklassen, um eine faire und verhältnismäßige Wertung zu garantieren. An die Grenzen der eigenen Kraft sollte man nur mit der richtigen Technik und genügend Erfahrung gehen, um teils schwere Verletzungen zu vermeiden.

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